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Freitag, 16. Oktober 2015

Feiertagsstress

Laengere Zeit keinen Post verfasst - das liegt ganz einfach an dem Stress, den wir hier hatten. Da hatte ich teilweise gar keine Zeit, ueberhaupt irgendwas anderes als die Arbeit zu machen, von daher gab es weder was zu erzaehlen, noch Fotos. Wie ihr an meinem Schreiben seht, habe ich jetzt einen Laptop. Da der die kanadische Tastatur hat, gibt es keine Umlaute. Ich schreibe hier aber trotzdem lieber als auf dem Handy, von daher muesst ihr jetzt leider mit ue etc leben.

Nach unserem letzten freien Tag lag erst mal eine gesamte Woche Arbeit vor uns, komplett ohne freien Tag. Das Thanksgiving Wochenende ist eines der vollsten Wochenenden hier, die Belegung lag bei 100%, alle Zimmer ausgebucht. Die Vorbereitung des Wochenendes war schon viel, das Wochenende selbst ging dann aber. Stayover sind prinzipiell schneller erledigt, als due outs. Aber wer das liest, der ahnt schon, dass die due outs dann kamen - die belegten Zimmer wollten schliesslich auch alle wieder gereinigt werden.

Sonntag Abend gab es erst mal ein Thanksgiving Dinner fuer den gesamten Staff, alles kostenlos. Der traditionelle Turkey und das Stuffing waren zwar bekanntermassen nichts fuer mich, aber es gab natuerlich mashed potatoes, pumpkin und pumpkin pie, zusaetzlich zu der sowieso vorhandenen Salatbar. Wir haben kurz vorher noch eine neue Deutsche kennen gelernt, Sophia, die wir dorthin mitgenommen haben, und dann haben wir alle mal ein bisschen Thanksgiving gefeiert, bevor der haerteste Tag kam: Montag.

Montag ist Feiertag und damit das Ende des Wochenendes, weshalb unglaublich viele Leute abgereist sind. Ich glaube fast 400 Zimmer.. Demnach war es super stressig, und wir haben die Zimmer noch bis donnerstags gereinigt, weil viele room attendantes frei hatten, weil sie vorher zu lange am Stueck gearbeitet haben. Ich habe jeden Tag Ueberstunden gemacht und musste sogar donnerstags arbeiten, obwohl ich frei gehabt haette, Stine genauso.

Am Dienstag hatten wir allerdings zwischendurch (zum Glueck) mal frei, und das haben wir trotz Muedigkeit dazu genutzt, wieder einen Ausflug zu machen. Weit fahren muss man ja eigentlich nicht, uns besuchen auch so jeden Tag Elks in der Staff Area, aber wir sind trotzdem durch den Nationalpark zum 40km entfernten Maligne Lake gefahren, einem wunderschoenen See. Dort haben wir zwei Hikes gemacht, sind am Wasser entlang gelaufen, traumhafte Natur. Wir hatten auch schoenstes Wetter, das hat wieder neue Energie gegeben. Ich bin schon gespannt, im Schnee mal wieder da hin zu fahren, da sieht dann alles noch mal ganz anders aus.. Hier gibt es so viel zu entdecken, ich glaube, dafuer reichen die paar Monate auch gar nicht aus..

Jetzt ist wieder ein super anstrengendes Wochenende zu ueberwinden (97% Belegung und momentan arbeiten viele nicht, weil sie zu viele Ueberstunden hatten und sich die Gewerkschaft eingeschaltet hat), aber naechste Woche haben wir wie es aussieht drei Tage frei - ich glaube den ersten Tag mache ich nichts, ausser rumliegen, skypen und schlafen. Meine Haende brauchen dringend Erholung, die reissen total auf von der Kaelte und den Chemikalien.

Aber ich muss auch mal sagen, dass das Housekeeping Team echt super ist! Die Leute sind total nett, unsere Manager packen zwischendurch auch mal selbst mit an und die Supervisor sind (fast) alle immer zur Stelle, wenn man Hilfe braucht oder mal wieder nirgends Kissenueberzuege aufzutreiben sind. Außer den normalen Zimmern und Suites gibt es noch die Cabins, die bis zu sieben oder acht Schlafzimmern haben plus Wohnzimmer, Esszimmer, Küche etc (und natuerlich ebenso viele Baeder wie Schlafzimmer). Vor Kurzem kam Jia, eine der Supervisorinnen zu mir und hat gefragt, ob ich mir vorstellen koennte, Gardener's Cottage zu uebernehmen demnaechst - eine sehr schoene Cabin mit vier Schlafzimmern. Ich habe dann gemeinsam mit ihr dort mal ein stayover gemacht und heute dann auch eins alleine. So eine Cabin ist viel Arbeit, aber es ist schoen, dass sie mir das schon zutraut und ich bin gespannt, ob ich das demnaechst oefter mache. Ein paar mal hab ich jetzt auch die Honeymoon Cabin gemacht, eine kleine Cabin, in der dieses Wochenende eine Braut und Braeutigam sind (heute war die Hochzeit - da durfte ich da gleich zwei mal sauber machen, vor und nach der Reception).

Dienstag, 6. Oktober 2015

Wenn man im Nationalpark lebt ...

... dann sind alle möglichen Tiere die Nachbarn. Da spaziert schon mal eine Herde Wapitis (auf Englisch elk, nicht zu verwechseln mit Elchen, die heißen moose) durch die staff accomodation area oder ein Grizzly trinkt am See. Beides ist mir diese Woche passiert, und ich muss sagen, man gewöhnt sich dran. Vor den Wapitis habe ich großen Respekt, wir sind fast in eine Herde rein geraten, als wir abends von der staff cafeteria zurück gelaufen sind. Ist zum Glück nichts passiert und wir hatten sogar noch Zeit die Handys zu holen für Fotos, also alles gut.

Am Samstag und Dienstag hatten wir je einen freien Tag. Samstags wollten wir hoch zum Angel Gletscher, der sich auf dem Mount Edith Cavell befindet. Die Straße dorthin ist im Winter geschlossen, deshalb wollten wir noch hoch solange es ging. Bei schönstem Sonnenschein ging es los, geendet hat es in den Wolken und im Schnee. Wir waren nicht ganz passend angezogen, aber macht nichts, es war wunderschön dort oben. Nach diesem wahnsinnig heißen Sommer bin ich froh, dass es mal etwas kühler ist.

Dienstags war das Wetter nicht so gut, deshalb sind wir kurzfristig zum nicht weit entfernten Maligne Canyon gefahren. Dort unten war es sowieso nicht hell, da brauchen wir keine Sonne. Der Hike war am Ende anstrengender als gedacht, aber total schöne Ausblicke, es hat richtig Spaß gemacht. Das ist der Vorteil am im Nationalpark leben: es gibt vielleicht nict so viele Geschäfte zum Shoppen oder Clubs zum Feiern gehn, aber dafür unglaublich schöne Ecken in der Natur, und das ist mir momentan hundert mal lieber. Großstadt habe ich auch in Deutschland, so eine Gegend wie die Rocky Mountains allerdings nicht.

In den Tagen dazwischen haben wir unser Training beendet. Erfolgreich natürlich! Unser nächster freier Tag ist auch erst am Dienstag, liegt also eine ganz Menge Arbeit vor uns.

Der erste Arbeitstag, wo ich auf mich gestellt war, lief super! Ich bin im Team eines Supervisors namens Insuk, der mir morgens auf mein task sheet ein liebes Willkommen aufgeschrieben hat und der mir sehr viel erklärt, echt super. Ich arbeite jetzt erst mal in den 300s, eine ganze Reihe Zimmer und Hütten, die von recht klein bis ziemlich groß reichen.

Wie sieht so ein Arbeitstag eigentlich aus bzw. was genau arbeitest du?
Nachdem mir diese Frage schon mehrmals gestellt wurde und ich das immer auf whatsApp beantwortet habe, dachte ich, dass ich das mal aufschreibe..
Morgens um zehn vor 8 legt man im Housekeeping Office die Hand in den Handscanner, womit der Anfang der Arbeit erfasst wird. Dann schnappt man sich einen Rucksack (in dem Shampoo etc, Teebeutel, Seife und alles mögliche drin ist, was in den Gästezimmern so fehlen könnte) und einen Putzeimer (wo die Putzmittel etc drin sind). Um Punkt 8 beginnt das Morgenmeeting in der Tent City (eigentlich eine Bar, aber naja.. demnächst verschiebt sich das auch auf 9 Uhr). Eine oder zwei der Manager sind dann da um ein paar Infos oder Feedback zu geben, dann geht man zu seinem Supervisor und bekommt das Tasksheet und einen Generalschlüssel. Aus Datenschutzgründen kann ich kein Tasksheet veröffentlichen, da stehen die Namen der Gäste drauf, Zimmernummer, wer wann ankommt und geht, welchen VIP Grad sie haben, Sonderwünsche, etc etc. Wahnsinnig viele Infos! Wie ich schon mal geschrieben habe, gibt es stayovers und due-outs. Ist ein due-out bereits mit einem V wie vacant markiert, bedeutet das, dass dss Zimmer leer ist. Ansonsten muss man mit stayovers anfangen -- wenn man um halb 9 einen Gast aus dem Bett klopft, haben die direkt richtig gute Laune. Im Zimmer bringt man dann den Müll raus, putzt das Bad, macht das Bett, wischt Staub, saugt, kontrolliert ob alle amenities, Kaffee und Tee vorhanden sind, füllt alles auf etc. Manchmal erfüllt man auch Sonderwünsche wie beispielsweise 'more kindling', wie ihr unten sehen könnt, oder andere Teesorten, Eis ins Gefrierfach etc. Dann gehts mit dem nächsten Zimmer weiter, bis Lunchtime ist. Zwischen 11 und 13 Uhr können wir eine halbe Stunde Pause machen, bevor es weiter geht. Ist man mit seinem Tasksheet durch, muss man anderen helfen. Ende ist um 16h30 bzw wenn es dann erst um 9 startet, logischerweise um 17h30. Kann aber auch mal länger sein, wenn viel los ist.. man scannt beim Handscanner wieder aus, packt seinen Eimer aus, gibt den Schlüssel ab und darf gehn. Bis es morgens wieder weiter geht!

Dienstag, 29. September 2015

Neuer Job, neues Glück!

Ein unbefristeter Vollzeitjob. Das nenne ich mal eine neue Erfahrung.. Hätte man mir vor ein paar Jahren gesagt, dass mein erster Vollzeitjob, der auch voll bezahlt wird, im Houskeeping sein wird, hätte ich laut gelacht. Und das jetzt auch noch freiwillig! Eigentlich war ich immer auf der anderen Seite in schicken Hotels, ich habe die Forderungen gestellt statt sie zu erfüllen.

Aber von vorne. Zum ersten Mal werde ich hier ein bisschen tageweise aufschreiben, wie mein Anfang hier so aussieht (aus dem Grund wird wohl bei manchen auch angezeigt, dass ich das hier am Dienstag hochgeladen hab - hab ich nicht, erst freitags, hatte nur den Entwurf Dienstag angefangen).

Sonntag.
Wir sind morgens recht früh losgefahren und hatten gegen Mittag dann den atemberaubenden ersten Blick auf die Canadian Rocky Mountains. Diese Berge sind so riesig und wunderschön, auf den 50km durch den Jasper National Park haben wir ein Foto nach dem andern gemacht. Leider war es sehr bewölkt, also sind die alle nichts geworden, aber wir wohnen ja jetzt lange hier. Jasper selbst ist eine kleine Stadt (falls man 4000 Einwohner Stadt nennen kann) und die Fairmont Jasper Park Lodge ist ein Stück oberhalb, ein riesiges Gelände mit 139 Gebäuden, einem Golfplatz, Ställen und mehreren Seen. Wer Fairmont nicht kennt - das isr eine sehr luxuriöse Hotelkette, bei der man 400$ - mehrere tausend pro Nacht zahlt. Wir sind aber erst mal angekommen und haben uns in der staff area gemeldet, wo uns ein Zimmer zugewiesen wurde. Wir teilen uns ein Bad mit einer ganzen Menge Mädels und eine Küche befindet sich nur in der nächsten Hütte. Dafür ist unser Zimmer etwas größer als gedacht und wir zahlen nur 150$ pro Person, passt also alles. Tony, einer der Hausmeister, hat uns auch dirwkt ein bisschen rumgeführt und wir haben unsere Uniform abgeholt.

Montag. Der erste Tag! Wie aufregend! Es stand hotel orientation an mit dem Human Resources Team. Mit Jordyn, die auch die Interviews gemacht hat, haben wir erst mal eine Menge Papierkram erledigt, dann wurde uns viel über das Hotel und die Marke erzählt, wie wir aufzutreten haben, wie die Gäste behandelt werden müssen und so weiter. Dazu gehörte auch eine längere Tour über das gesamte Gelände - wir waren auch in einer Hütte, in der die Queen schon genächtigt hat. Unglaublich schick alles! Zum Mittagessen wurden wir in das beste Restaurant hier auf dem Gelände eingeladen, um unsere Housekeeping Managerin kennen zu lernen. Sie war super nett und der Blick von diesem Restaurant war atemberaubend. Lac Beauvert und im Hintergrund die Berge.

Unglaublich sind auch die health care benefits, die man hier in Kanada hat" man zahlt nichts für die Krankenversicherung, bekommt aber so einiges! Beispielsweise kann ich mich für 1100$ im Jahr massieren lassen, ohne dass es vom Arzt verschrieben werden muss. Ihr könnt drauf wetten, dass ich dem Hotel Spa mal ein paar Besuche abstatte! Desweitern gehören dazu auch kostenlose Brillen und alle verschreibungspflichtigen Medikamente. Nimm dir mal ein Beispiel, Deutschland! Ich habe jetzt auch zwei Lebensversicherungen (natürlich kostenlos!), die meine Eltern um 60 - 120 000$ reicher machen, wenn mir was passiert. Und das alles sind noch gar nicht die Hotel benefits: während wir hier arbeiten, können wir überall sonst bei Fairmont 75% Rabatt bekommen, also zB für nicht mal 100$ pro Nacht in einem der luxuriösesten Hotels in Kanada, Banff Springs, übernachten. 50% gibts dann auch auf Essen und Trinken! Wir werden das auf jeden Fall ausnutzen. Falls uns Freunde oder Familie besuchen kommen, können die auch für einen reduzierten Preis hier wohnen oder sogar kostenlos, wenn sie unsere Schlafcouch bevorzugen! Richtig cool hier.

Wir sind dann gegen Abend noch nach Jasper gefahren, um ein bisschen einzukaufen - großer Fehler. Die Preise sind astronomisch hoch, kaum bezahlbar. Zum Glück haben wir eine sehr günstige staff cafeteria.

Dienstag.
Der erste Tag im Housekeeping! Nach einer Menge Papierkram und Erklärungen ging es ans Lernen, wie man Betten macht. Gar nicht so einfach, aber wir waren wirklich gut darin, wenn man unserer Managerin Bernadette glauben darf. Ich habe ein paar mehr cabins gesehn - der Hammer! Ich weiß schon, welche ich empfehlen würde. Wenn jemand mit viel Geld her kommt. Ansonsten treibt gerade ein Grizzly sein Unwesen auf dem Gelände.. meistens sind die aber ungefährlich, ein Elch kann momentan viel gefährlicher sein, weil Paarungszeit ist. Hier lebt man so eng zusammen mit den Tieren im Park, dass man zwar vorsichtig sein muss, aber Angst haben sollte man nicht. Wir sind schon vielen Wapitis begegnet, mal sehen was noch so kommt - Wölfe, Koyoten, hier gibt es alles.

Mittwoch und Donnerstag.
Die ersten beiden Trainingstage! Insgesamt ist man fünf Tage mit seiner Trainerin gemeinsam unterwegs, dann beginnt man mit seinen eigenen Zimmern - erst sechs, dann acht, dann zehn und dann die normalen 10 - 15. Da ein 'Zimmer' hier teilweise aus mehreren Räumen und Betten besteht, ist das wahnsinnig viel. Manche Hütten dauern sogar fast den gesamten Tag. Die, in der die Queen schon genächtigt hat, hat beispielsweise alleine schon sechs Schlafzimmer. Was ich nach zwei Tagen schon sagen kann: Der Job ist hart. Sehr hart. Körperlich wahnsinnig anstrengend, man merkt vor allem den Rücken, die Füße und die Hände. Aufgrund des Geländes ist es hier ein bisschen anders als in normalen Hotels, man läuft mit einem großen Rucksack und einem Eimer durch die Gegend, Bettwäsche und Handtücher muss man jedes Mal wieder einzeln holen gehen, statt es praktisch in einem Wagen dabei zu haben. Momentan bis Thanksgiving am 12. Oktober ist eine sehr hektische Zeit, sehr viele VIPs für die noch mal extra mehr gemacht werden muss und fast volle Belegung. Deshalb ist alles extrem hektisch und obwohl ich donnerstags bei meiner Trainerin hätte bleiben sollen, hat mein Supervisor mir dann doch schon meine eigenen Generalschlüssel gegeben und ich musste alleine Dinge erledigen.

Mittwochs waren wir so fertig, dass wir uns kaum noch bewegt haben, aber donnerstags sind wir dann noch mal ein Stück am See entlang gelaufen. Dabei sind wir auch einem Wapiti begegnet, die momentan wirklich nicht ungefährlich sind, aber er lag nur friedlich am Wasser. Ein paar der Hotelgäste, denen wir begegnet sind, haben uns schon vor dem 'Moose' gewarnt - mehrere Personen unabhängig voneinander. Ein Moose ist ein Elch, während ein Wapiti hier 'elk' genannt wird. Jedenfalls war es eindeutig kein Moose, das Geweih ist viel zu dünn und zu klein war er auch (obwohl er echt riesig war). Hier sind so viele Tiere um uns herum, in einem Nationalpark zu wohnen ist echt was Besonderes. Meistens haben wir gar nicht das Handy zur Hand!

Freitag.
Während der Tag relativ normal begonnen hat, wurde schnell klar, dass es anstrengend wird: obwohl sowieso schon zu wenige Room Attendants unterwegs sind, weil die neuen erst in den nächsten Wochen kommen, musste eine aus meinem Bereich nach Hause, nach nur einem Zimmer. Unser Supervisor Andy musste also Ersatz finden - das war dann mein Job. Obwohl ich ja eigentlich bei meiner Trainerin Michelle bleiben sollte, wurde ich dann auf eigene Mission geschickt. Es gibt zwei Arten von Zimmern, stayovers (d.h. Personen, die noch eine Nacht bleiben) und due-outs, die Zimmer, die komplett neu gemacht werden müssen für Neuankünfte. Nachdem ich eine Menge stayovers gemacht habe (die werden nicht von den Supervisorn kontrolliert, also schon ein ganz schönes Vertrauen, was Andy da in mich gesetzt ha, sollte ich bei ein paar due-outs helfen, und es fing auch noch an in Strömen zu regnen. Ich war so nass nach einer Weile, das hat nicht so viel Spaß gemacht. Sowohl freitags als auch donnerstags musste ich ein bisschen over time machen, weil zu viel los war.

Aber die gute Nachricht - Samstag ist frei!! Die meisten room attendants hatten seit zwei Wochen keinen einzigen Tag frei, aber weil wir neu sind und unsere Muskeln sich erholen müssen, haben wir Samstag und Dienstag frei - yay! Leider soll Samstag das Wetter nicht so gut werden, deshalb werden wir nicht so viel im Nationalpark erkunden können, aber naja. Wir machen das beste draus!